SPD Altenstadt – Klare Erwartungen der Eltern nach rundem Tisch zur Altenstädter Kinderbetreuung

Am „Runden Tisch – Kinderbetreuung“ der SPD-Fraktion am Samstag nahmen zehn Eltern aus Altenstadt teil. Vertreten waren Elternbeiräte aus fast allen Kindertagesstätten der Gemeinde. Sie formulierten klare Erwartungen an die Gemeinde.

Die Betreuungssituation muss sich verbessern. Einem wachsenden Bedarf steht ein sinkendes Angebot gegenüber. So würden aufgrund der Personalsituation Gruppen zeitweise geschlossen, wenn zu viele Erzieherinnen krank seien. Verlässlichkeit sähe anders aus meinen die Eltern.

„In der heutigen Zeit keine verlässlichen Öffnungszeiten anbieten zu können, ist aus mehreren Gründen ein Problem. Beide Eltern gehen meist einer Arbeit nach. Es ist schwer, dem Chef zu erklären, warum man heute nicht kommen kann. Das führt zu Gehaltseinbußen. Wie sollen diese Eltern die Kosten decken, die wir mit dem Versprechen der Familienfreundlichkeit für unsere Baugebiete gewonnen haben“, fasst der Fraktionsvorsitzende der Altenstädter SPD-Fraktion, Jan Voß, ein Kernproblem zusammen.

„Sowohl für die Eltern als auch für das Erziehungspersonal steigen dadurch die Belastungen“, fährt Voß fort. Neben diesem Punkt bemängelten die Eltern die Kommunikationspolitik der Gemeinde. Antworten ließen lange auf sich warten, es herrsche Unklarheit, ob, wann und wo das eigene Kind eine Betreuung erhalten könne, ebenso wurde im Bereich der unter 3-jährigen Kinder gefordert, endlich vom „Altenstädter Weg“ abzurücken. „Die Eltern wollen Planbarkeit und eine Angebotsvielfalt“, fasst Voß sein Empfinden bezüglich der Elternwünsche zusammen.

„Wir haben einen enormen Frust wahrgenommen und sehen die Notwendigkeit, ein gemeinsames Sprachrohr der Eltern in der Gemeinde zu etablieren. Unsere Wahrnehmung ist, dass sich hier einiges tut und halten deshalb an unserer Forderung eines Gemeindlichen Elternbeirats fest. Wir werden in der Fraktion über unterschiedliche Maßnahmen beraten, wie wir die Personalgewinnung verbessern können, die Raumsituation entlasten und endlich ein Monitoring für bestehende und zukünftige Bedarfe entwickeln können“, nennt Voß als erste Hausaufgaben für seine Fraktion. „Wir würden uns freuen, den begonnenen Prozess fortzusetzen“, schreibt Voß in seiner Presseerklärung.